TR: Zuletzt hattest du ja ein Nebenprojekt verfolgt. Erzähl uns doch in bisschen darüber.
MT: Ja, das ist richtig. Ich hatte mich immer schon für 3D interessiert. Aber ich hatte nie ein konkretes Projekt vor Augen gehabt. Und irgendwann war es dann da.
TR: Ah ja? Und um was handelt es sich dabei?
MT: Mmh, das möchte ich hier noch nicht verraten. Aber ich kann dich mal ein bisschen durch die Stationen meiner bisherigen "3D Reise" führen.
TR: Ja gerne, das klingt spannend.
MT: Ich habe bei Udemy einen Online Kurs "3D Modeling mit Blender" gebucht. Die Kursleiterin zeigte erst einmal die Basics, wie man die Arbeitsflächen organisiert, Vorstellung von Navigationstools und all sowas. Das war anfangs ein wenig langatmig. Ich bin ja mehr so der Typ mit "Hands-On Mentalität". (verschmitztes Grinsen bei meinem Interviewpartner)
Ja und dann ging's irgendwann richtig los. Erst einmal gab's eine Übung wie man Objekte im dreidimensionalen Raum bewegt. Dazu sollten wir die Stifte einsammeln und in die Stiftebox einsortieren.
MT: Obwohl ich sonst eher zur Aussage "a clean desk is a sure sign for a sick mind" tendiere, hier habe ich dann mal Ordnung geschaffen.
Als nächstes war die Gliederpuppe dran. Model gestanden haben hier Menschen. Es galt deren Haltung mit der Puppe nachzustellen.
TR: Also bis hierhin waren die Objekte aber in den Übungen vorgegeben und du musstest sie "nur" bewegen, bzw. umgestalten?
MT: Ja richtig, aber dann, endlich, ging es daran selbst etwas zu modellieren. Mit dem Raum konnte ich dann sogar schon richtig kreativ werden. Also in Sachen Beleuchtung, Kameraeinstellung, dem Nebeleffekt und so. Aber Blender erweist sich manchmal als Zicke. Da ist dann mal der Teller zu Bruch gegangen.
MT: Ja und dann der zweite Raum, diesmal mit weit mehr Details. Diese Lichterkette war eine echte Herausforderung! Also vor allem das Kabel um die Vorhangstange zu wickeln. Gerendert wurde es schliesslich mit der Render-Engine "Cycles".
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